Detaillierte Reiseverläufe für Namibia – 20 Tage
Tag 1: Windhoek
Nach deiner Ankunft in Namibias Hauptstadt erhältst du dein Fahrzeug an einem Ort, der für dich am praktischsten ist. Den Nachmittag kannst du ganz entspannt in deiner Unterkunft verbringen oder die Stadt und ihre lokalen Märkte erkunden.
Tag 2: Köcherbaumwald (510 km / 5,5 h)
Du verlässt die Hauptstadt und fährst Richtung Süden in die Gegend um Keetmanshoop, wo sich der berühmte Köcherbaumwald befindet. Die Straße ist gut asphaltiert und führt dich durch die weiten Landschaften Namibias – ein erster Eindruck von der unendlichen Weite.
Tag 3: Fish River Canyon (170 km / 2,5 h)
Nach dem Frühstück kannst du dir die beeindruckenden Wüstenpflanzen im Köcherbaumwald aus der Nähe ansehen. Dann verlässt du die Teerstraße und wechselst auf Schotterpisten, die dich zum Fish River Canyon führen – dem zweitgrößten Canyon der Welt. Nach dem Einchecken in deiner Unterkunft kannst du verschiedene Aussichtspunkte besuchen und den Sonnenuntergang mit einem kühlen Drink am Rand des Canyons genießen.
Tag 4: Lüderitz (450 km / 5 h)
Heute geht es Richtung Oranje River, der die Grenze zu Südafrika bildet. Du fährst ein Stück am Fluss entlang bis zur kleinen Bergbaustadt Rosh Pinah und dann weiter in Richtung Norden, hinein in die älteste Wüste der Welt – die Namib. Unterwegs kannst du die wilden Wüstenpferde bestaunen, bevor du Lüderitz an der Atlantikküste erreichst.
Tag 5: Lüderitz
Der Tag beginnt gemütlich. Danach hast du Zeit, die Sehenswürdigkeiten von Lüderitz zu erkunden: die Geisterstadt Kolmanskop, das Diaz-Kreuz und Shark Island. Besonders lohnend: ein Mittagessen an der Uferpromenade, während die Diamantenboote in den Hafen einlaufen, und anschließend ein atemberaubender Sonnenuntergang über dem Atlantik.
Tag 6: Namgarab (350 km / 4 h)
Heute verabschiedest du dich vom Atlantik und fährst wieder ins Landesinnere. Wenn du magst, kannst du nochmals die wilden Pferde besuchen, bevor es weiter Richtung Namgarab geht – eine Region zwischen der Namib-Wüste und dem Hochland von Namibia. Die Nacht verbringst du in der Nähe des Duwisib Castle.
Tag 7: Namgarab
Ein Tag voller Erholung und spannender Tierbeobachtungen: Du genießt tagsüber und nachts Pirschfahrten und kannst einfach die Natur auf dem Gelände genießen.
Tag 8: Sesriem (160 km / 2,5 h)
Heute fährst du durch spektakuläre Landschaften in Richtung Namib-Wüste. Am Nachmittag kannst du den Sesriem Canyon erkunden und dort den Sonnenuntergang mit einem kühlen Getränk erleben. Die Nacht unter dem afrikanischen Sternenhimmel wird magisch.
Tag 9: Swakopmund (350 km / 4 h)
Früher Start: Ein kurzer Abstecher in das Tsauchab River Valley führt dich nach Sossusvlei. Ein Muss: ein Kaffeestopp an der weltberühmten Düne 45. Mit dem 4×4 fährst du anschließend 5 km in die Dünenlandschaft hinein zu Sossusvlei und Deadvlei. Nachmittags geht es weiter zur Küstenstadt Swakopmund, mit einem kleinen Zwischenstopp im charmanten Solitaire für ein Stück des legendären Apfelkuchens.
Tag 10: Swakopmund
Heute steht Entspannung auf dem Programm. Wer Lust hat, kann an Abenteuern teilnehmen: Fallschirmspringen über der Namib-Wüste, Quadbiking, Sandboarding oder einen Ausflug zur Mondlandschaft und den endemischen Welwitschia-Pflanzen.
Tag 11: Brandberg (350 km / 4 h)
Nach einem entspannten Vormittag fährst du entlang der Salzstraße in die Skelettküste. Hier warten Schiffwracks und die riesige Robbenkolonie von Cape Cross auf dich. Bis zu 120 000 Kap-Pelzrobben kannst du hier sehen, mit etwas Glück auch einen Schakal auf Futtersuche. Weiterfahrt nach Brandberg – berühmt für die „Weiße Dame“-Felsmalerei.
Tag 12: Palmwag (230 km / 3,5 h)
Du reist weiter Richtung Norden, vorbei an den Felsgravuren von Twyfelfontein, und erreichst eine Oase in der Wüste, wo du am Pool entspannen kannst. Vielleicht zeigen sich sogar Wüstenelefanten am Wasser.
Tag 13: Epupa-Wasserfälle (430 km / 6,5 h)
Heute geht es in Richtung angolanischer Grenze. Unterwegs lohnt sich ein Halt an der Festung Sesfontein, bevor du zu den beeindruckenden Epupa-Wasserfällen fährst.
Tag 14: Epupa-Wasserfälle
Hier stürzt der Kunene-Fluss über 37 m in die Tiefe – ein atemberaubendes Schauspiel. Nach einem Besuch der Wasserfälle kannst du den Nachmittag ganz nach deinem Geschmack gestalten.
Tag 15: Hobatere-Konzession (380 km / 5 h)
Du verlässt die Wasserfälle und machst dich auf den Weg zum Etosha-Nationalpark. Unterwegs übernachtest du im Hobatere-Schutzgebiet, wo du bei Pirschfahrten seltene Wüstenlöwen und Wüstenelefanten beobachten kannst.
Tag 16: Etosha (350 km / 4 h)
Heute geht es hinein in den Etosha-Nationalpark. Am Nachmittag hast du Zeit, dich am Pool zu erfrischen – oder an einem der Wasserlöcher den Sonnenuntergang zu genießen, während sich zahlreiche Tiere dort versammeln.
Tag 17: Etosha
Ein ganzer Tag Safari: Du fährst zu einem anderen Camp innerhalb des Parks und erkundest die faszinierende Tierwelt.
Tag 18: Omaruru (450 km / 4,5 h)
Heute geht es Richtung Süden nach Omaruru, wo du die letzten Tage in Ruhe verbringen kannst – mit spannenden Einblicken in die Kultur der Buschmänner oder beim Besuch eines Geparden-Schutzprojekts.
Tag 19: Omaruru
Der letzte volle Tag: Du entspannst am Pool, kannst eine letzte Pirschfahrt unternehmen, eine Buschwanderung machen oder ein San-Dorf besuchen.
Tag 20: Windhoek (250 km / 2,5 h)
Heute kehrst du nach Windhoek zurück, gibst dein Fahrzeug ab und hast noch Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen – entweder auf dem großen Markt in Okahandja oder in den Touristenmärkten in Windhoek. Danach heißt es Abschied nehmen und die Heimreise antreten.
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